Tipps für Whistleblower

Tipps für Whistleblower

Es ist wohl für niemanden eine leichte Entscheidung, ob man zum Whistleblower werden soll oder nicht. Mit den Tipps, die wir auf dieser Seite zusammengestellt haben, wollen wir potentiellen Whistleblowern Hilfestellungen geben, mit welchen sie die Situation für sich selbst möglichst optimal gestalten können. Auch möchten wir hier ehrlich auf die Folgen, die ein Whistleblowing haben kann, hinweisen, damit man eine informierte Entscheidung treffen kann, ob man den Schritt wagen soll oder doch eher nicht.

Planvoll vorgehen

Wie bei allem im Leben sollte man auch beim Whistleblowing einen Plan haben und diesen stetig weiterentwickeln. Man sollte genau beobachten, wie sich die Gegenseite verhält und versuchen, daraus ihr weiteres Verhalten abzuleiten, damit man agieren und nicht nur reagieren kann. Wichtig ist aber auch, einen Plan für verschiedene Situationen zu entwickeln, denn wirklich vorhersagen lassen sich die Handlungen des Gegenübers nicht.

Respekt bewahren

Ein Whistleblower macht sich naturgemäß viele Feinde und er wird angefeindet und angegriffen. Trotzdem sollte man auch als Whistleblower stets respektvoll und korrekt bleiben. Wirft man der Gegenseite zum Beispiel einen Schuh an den Kopf, dann ist das zwar persönlich befriedigend, der eigenen Sache hilft es aber mitnichten und auch den eigenen Ruf kann man so beschädigen. Wer aber immer korrekt und respektvoll bleibt, der wird sich den Respekt, manchmal sogar von der Gegenseite, verdienen.

Sauber dokumentieren

Alle Fakten, Informationen und Handlungen sollten lückenlos und schriftlich dokumentiert werden. So kommt man nie in eine Lage, in der man mutmaßen oder gar spekulieren muss. Denn wer spekuliert, der macht Fehler, die natürlich von der Gegenseite schnell aufgegriffen und breitgetreten werden. Wurde man einmal eines Fehlers überführt, dann werden auch alle weiteren Aussagen hinterfragt und angezweifelt.

Unterstützung suchen

Wie bereits erwähnt macht man sich als Whistleblower viele Feinde. Umso wichtiger ist es, dass man sich Personen sucht, die auf der eigenen Seite stehen. Dies können sowohl Mitkämpfer als aus Personen sein, die einen in irgendeiner Weise unterstützen.

Die Unterstützer kann man sich im eigenen Freundeskreis suchen, aber auch bei Fachstellen, die sich auf die Unterstützung von Whistleblowern spezialisiert haben. Sehr hilfreich ist es auch, wenn man Unterstützer gewinnen kann, die über dasselbe Hintergrundwissen verfügen und mit denen man dann gemeinsam auftreten kann. Allerdings sollte man diese von Anfang an klar darauf hinweisen, dass auch sie zu Whistleblowern werden.

Angriffspunkte vermeiden

Als Whistleblower sollte man es der Gegenseite schwer machen, Angriffspunkte zu finden. Dazu gehört, wie bereits erwähnt, eine minutiöse Dokumentation und dass man sich immer exakt an die Fakten hält. Aber auch in allen anderen Aspekten, dies beinhaltet das Privatleben, sollte man dafür sorgen, dass es so wenig Angriffspunkte wie irgend möglich gibt. Denn die Gegenseite wird um jeden Preis versuchen, einen Whistleblower als unglaubwürdig oder schwach darzustellen.

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